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Tantra Massage Portal Blog



Aufreissen, flachlegen und das war's? wir können auch anders! Männliche Sexualität gilt im Vergleich zur weiblichen Sexualität als einfach gestrickt. Endlich ein Buch, das mit diesem Vorurteil gründlich aufräumt. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie 'Was macht Sex für dich erfüllend?' oder 'Wie erlebst du Erregung und Orgasmus?'. In 15 intimen Gesprächen erzählen Männer, wie sie ihre Sexualität leben, mit Frauen, mit Männern, mit sich. Den Leser erwarten vielfältige, mutige und provozierende Berichte von Männern, die sich über althergebrachte Grenzen männlicher Sexualität hinauswagen und offen über ihre Selbsterforschung in den Bereichen Liebe, Erotik und Sex sprechen. Ein Buch, das Lust macht, sich selbst zu erforschen, alte Gewohnheiten zurückzulassen und Neues auszuprobieren. Ein Buch für Männer und Frauen.

Mehr Infos zum Buch findest Du hier.

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Die Antwort lautet, wie so oft im Leben: ja und nein. Es kommt ganz darauf an. Tantra und Tantramassagen haben schon zahllose Beziehungen gerettet. Es soll aber auch schon vorgekommen sein, dass sie einer längst maroden Beziehung den Todesstoß gegeben haben. Was im Nachhinein manchmal trotzdem positiv von den Betroffenen bewertet wird. Es kommt also immer auf die näheren Umstände an. 
 
Da ist es wichtig zu verstehen, dass sich in Beziehungen Phasen des Wachstums und Phasen des Wohlfühlens abwechseln. Die meisten Beziehungen beginnen natürlich mit einer Phase des Wohlfühlens: Man versteht sich, man teilt Ansichten und Interessen, man fühlt sich verbunden und eins. Nach Wochen, Monaten oder manchmal auch erst nach einem halben Jahr schleichen sich die ersten Misstöne ein. Langsam werden Konflikte deutlich, die scheinbare Harmonie bröckelt. Nun haben die Liebenden die Wahl: Im besten Falle stehen beide zu sich selber, aber auch zu ihrem Wunsch nach dieser Beziehung. Die besten Voraussetzungen, um zu wachsen, persönlich und als Paar. Wenn dieser Entwicklungsabschnitt gemeistert wird, dann gehen die beiden gestärkt aus der Krise hervor und können eine weitere Phase des Wohlfühlens in einer lebendigen Partnerschaft erleben. Oft gehen Paare in solchen Phasen aber auseinander und suchen ihr Glück in einer neuen Partnerschaft - nach dem Motto, er oder sie war eben nicht der/die Richtige. Oder sie resignieren, gehen halbherzige Kompromisse ein, bleiben in der Beziehung, ziehen sich aber innerlich zurück. Wenn das immer so weiter geht, stehen die beiden eines Tages wie Kakteen in der Wüste ihrer Beziehung herum: (scheinbar) bedürfnislos und stachelig-abweisend. 
 
Wenn es so weit gekommen ist, suchen Menschen oft ihr Glück in einer Tantramassage, und zwar sowohl Männer als auch Frauen. Sie spüren, dass ihnen etwas fehlt, und suchen nach ihrer verloren gegangen Lebendigkeit im Tantra. Nicht ganz zu Unrecht. Das Problem dabei: Wenn sich nur ein Partner auf die Suche macht und sich weiterentwickelt, der andere aber im Status quo verharrt, dann sind dies die besten Voraussetzungen, zwei Menschen noch weiter auseinander zu treiben. Vielleicht ist es tatsächlich besser, getrennte Wege zu gehen, wenn einer den Wunsch nach Wachstum verspürt und der andere eben nicht. Vielleicht haben wir ohnehin keine Wahl: Die Angst und die Bequemlichkeit hält uns so lange in alten Strukturen gefangen, bis eines Tages die Sehnsucht nach Veränderung so groß wird, dass wir Risiken eingehen, auch das Risiko von Trennung. Nicht immer ist es gut, zu früh zu gehen, ohne alles versucht zu haben, doch es ist gut, alles zu geben in dem Bewusstsein, notfalls auch zu gehen. 
 
Tantra hat ein hohes Potential für Veränderung und eine gewisse Sprengkraft. Natürlich gibt es (gerade auch) Ehemänner, die die Tantramassage mit ihrem heilsamen Potential missbrauchen. Ähnlich wie mit Hilfe einer Droge holen sie sich so die Lebendigkeit, die ihnen fehlt, flüchten in eine heile Fantasiewelt, in der ihre Bedürfnisse nach Berührung, Zärtlichkeit und Ekstase gestillt werden, um so das Elend bzw. die Langeweile in der Ehe besser ertragen zu können. Wenn Kinder im Spiel sind, kann ich ein solches Verhalten umso besser verstehen. Vielleicht ist es eine Möglichkeit, schwierige Zeiten zu überbrücken, bis wieder genügend Kraft und Zeit vorhanden ist, um Konflikte anzugehen und zum Beispiel eine Paartherapie zu beginnen. In allen anderen Fällen frage ich: wozu eine ohnehin tote Beziehung zum Schein aufrechterhalten? Ist es das Risiko nicht wert, die Beziehung zu verlieren, beim Versuch, sie wiederzubeleben? Habe ich sie nicht schon ohnehin verloren, alles, was sie so schön und lebenswert machte? 
 
Wer seiner Beziehung durch das Tantra also neue Impulse geben möchte, tut gut daran, seinen Partner, seine Partnerin einzubeziehen. Zumindest sollte der andere über meine Aktivitäten Bescheid wissen. Es mag für ihn oder sie schmerzhaft sein, zu hören, dass der geliebten Person etwas fehlt in der Beziehung; doch dieser Schmerz trägt das Potential für echte Veränderung und Heilung in sich. Nicht immer muss es so dramatisch ablaufen. Vielleicht ist es auch kein Problem, dem Partner von der eigenen Neugier zu erzählen, vielleicht kommt er gerne mit auf Erkundungsreise oder gönnt es dem Partner. Schließlich ist es auch wichtig zu verstehen, dass es bei der Tantramassage nicht um ein amouröses Abenteuer zwischen zwei Personen geht, sondern dass es mehr wie eine Behandlung ist, bei der die massierende Person dem Massierten / der Massierten den Raum eröffnet, sich selbst neu zu erfahren, neu zu spüren, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu finden.
Bildquelle: h.koppdelaney@flickr
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Wenn wir etwas lernen wollen, dann ist ein weitverbreiteter Weg, einen Lehrer aufzusuchen. Wir buchen einen Kurs, beginnen eine Ausbildung oder lesen Bücher von sachkundigen Experten ... So habe auch ich vor allem über das Tantra und die Tantramassage gelernt, doch einige Lektionen liefen außerhalb des offiziellen Lehrplans ab.

Eigentlich können wir von jedem Menschen, jederzeit und überall etwas lernen, wenn wir nur offen und lernbegierig genug sind. Jeder Mensch, der uns scheinbar zufällig begegnet, kann uns etwas Wertvolles mitzuteilen haben - oder auch jedes Tier. Von einem solchen Tier möchte ich heute berichten, mein Teilzeithaustier Oskar.

Yogameister und Meditierende

Oskar war das Haustier eines Freundes. Ein Chamäleon, um genau zu sein. Es begab sich vor ein paar Jahren, dass er gemeinsam mit seiner Frau Susanne für einige Wochen eine Palme in meinem Wohnzimmer bezog. Obwohl die beiden augenscheinlich ein Paar waren (das bestätigte sich später, als Susanne schwanger wurde), waren sie nicht besonders herzlich miteinander. Sie kuschelten nie miteinander, hockten meist recht teilnahmslos jeder auf seinem eigenen Ast, blickten sich nie in die Augen und redeten nicht miteinander.

Die ersten Tage war ich sehr fasziniert von diesen wunderschönen charismatischen Tieren, wie sie stundenlang meditierend auf ihrer Palme saßen und dabei geduldig wundersame Yogastellungen einnahmen, in Perfektion. Ich dachte, von diesen Tieren kann ich bestimmt viel lernen.

Liebe mit Bedingungen

Doch bald schon schlug meine Bewunderung in Unmut um. Es war die typische Erfahrung von Hassliebe, jener Liebe, die in Hass umschlägt, wenn sie nicht erwidert wird. Es war diesen Tieren vollkommen egal, wenn ich ihnen zuflüsterte, „Ihr seid wunderschön.“ Es war ihnen egal, dass ich ihnen Futter anbot und für sie sorgte. Ich muss anmerken, dass ich als Veganerin sehr über meinen Schatten springen musste, ihnen lebendige Insekten zu verfüttern. Doch nicht ein einziges Mal wussten diese undankbaren Biester das zu schätzen! Ein schnelles Zuschnappen mit der Zunge, das war´s. Sie versuchten nicht einmal mit mir zu kommunizieren.

Ich hatte bisher Erfahrungen mit Katzen und Mäusen als Haustieren, doch auf diese Erfahrung war ich nicht vorbereitet. Katzen mögen eigensinnige kapriziöse Tiere sein, doch gelegentlich kommen sie vorbei und zeigen Dir schnurrend und schmusend Ihre Wertschätzung. Selbst meine Mäuse kamen mit der Zeit gerne mal in meine Hand zum Kuscheln, kletterten auf mir herum, verstanden, dass ich die großzügige Futter-Überbringerin war und nahmen gerne die Körner aus meiner Hand. Einmal biss mich eine Maus in den Finger, aber das war ein aus Versehen.

Ganz anders Oskar und Susanne. Keinerlei Bedürfnis nach Kontakt; wenn ich die Hand nach ihnen ausstreckte, um sie vorsichtig zu streicheln, war ein giftiges Fauchen die Antwort. Besonders Oscar war sehr aggressiv, Susanne eher lethargisch-gleichgültig.

Die Essenz des Tantras

Ich brauchte ein paar Tage, bis ich im Frieden sein konnte mit dem, was ich verstandesmäßig ja eigentlich wusste: Die beiden können nicht anders, weil sie keine Säugetiere sind. Für die Art von Kommunikation, wie sie mir vorschwebte, fehlte ihnen einfach jeder Sinn, ja schlicht und ergreifend die Fähigkeit.

Zu kuscheln, sich zu mögen oder eben auch nicht, emotionale Verbundenheit, füreinander sorgen - alle diese Dinge sind erst mit einem Säugetiergehirn möglich.

Ich verstand, dass Oskar mein Lehrer war: bedingungslos zu lieben, ohne auch nur die Chance, dass jemals etwas auf dieser Ebene zu mir zurückkehrt.

Ich habe viele Kurse und Ausbildungen zum Thema Tantra und Tantramassage besucht, DVDs geguckt und Bücher gelesen, doch kein Lehrer hat mir so drastisch wie Oskar gezeigt, worum es im Tantra in seiner Essenz geht: bedingungslose Liebe.

Oskar und Susanne wandeln inzwischen nicht mehr auf dieser Erde, doch in meinem Herzen werden sie immer lebendig bleiben, als die liebenswertesten und schönsten Tiere, die es nur geben kann und als weise, wissende Wesen.

 

Bildquelle: Frank Voigt  / pixelio.de

 

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Die Bandbreite dessen, was unter einer Tantramassage verstanden oder als solche verkauft wird, ist immens. Teilweise wird das Wort synonym mit Erotikmassagen in schönem Ambiente mit Räucherstäbchen und vielleicht noch salbungsvollen Worten zur Begrüßung verwendet. 
 
Meine erster Versuch, als Tantramasseurin durchzustarten, spricht Bände. Das ist jetzt viele, viele Jahre her und damals wusste ich noch nicht viel über Tantra, doch eine vage Sehnsucht rief mich, in diesem Bereich zu arbeiten. Im Internet hatte ich dieses Institut in der Schweiz ausfindig gemacht - es wirkte alles seriös - und erwartungsvoll folgte ich dem Ruf auf der Homepage: „Werde Tantra-Liebeskünstlerin!“. Mit Worten wie „spirituell“ und „altehrwürdiges Wissen“ wurde nicht gegeizt. Also, auf nach Zürich. 
 
Ein netter Mann in gepflegter Räucherstäbchen-Atmosphäre empfing mich. Und viele friedvoll lächelnde Buddhas zeugten von der Rechtschaffenheit und Heiligkeit diesen Ortes. 
Nach einem kurzen Rundgang durch das wirklich schöne Studio gingen wir schnell zu meiner theoretischen Ausbildung als Tantrameisterin über: „Shiva heißt Mann und Shakti heißt Frau, falls mal ein Kunde diese Wörter verwenden sollte. Und statt Schwanz und Muschi sagen wir Lingam und Yoni.“ Der Inhaber dieses „Tantra-Massage-Studios“ klärte mich darüber auf, dass ich nicht viel über Tantra wissen müsse, da meine Kunden ja auch nichts über Tantra wussten. Aha. Das machte die Sache natürlich einfach.
 
Die Hinweise für die Praxis waren auch schnell abgehandelt: dem Mann mit ein paar Federn und Tüchern umschmeicheln, dann zärtlich streicheln und dann zum Vögeln übergehen. Was? Ich dachte, es geht um Massage? Tatsache - ich war auf ein gut getarntes Bordell hereingefallen. Wütend und enttäuscht nahm ich meine sieben Sachen und machte mich auf den Rückweg, das Angebot des netten „Tantrameisters“ ablehnend, es doch einfach mal zu versuchen. Nichts gegen Prostitution, aber ich war einer Sehnsucht gefolgt, mehr über das geheimnisvolle Tantra zu erfahren. Es musste wohl irgendwas zu tun haben mit der Verbindung der sexuellen und spirituellen Kräfte. Ich fühlte mich betrogen. 
 
Heute steckt die Tantramassage längst nicht mehr in den Kinderschuhen wie damals. Wir nähern uns einem allgemeine Konsens darüber, wie denn nun eine Tantramassage definiert wird und was von einer guten Tantramassage zu erwarten ist. Von unschätzbaren Wert ist da die Arbeit des Tantramassageverbandes, der unermüdlich für hohe Standards sorgt. Auch die beruflichen Ausbildungen werden immer umfassender und professioneller. 
 
Doch auch heute noch wird oft seitens des Rotlichtmilieus mit dem Wort Tantra geworben, vielleicht um einem Mann, der gewisse Bedürfnisse in sich fühlt, ein besseres Gefühl zu vermitteln. Das ist einfach schizo. Es spiegelt auch heute noch die Spaltung der Frau in Heilige und Hure - Erstere ist gut, Letztere ist schlecht. Grenzenlose Verwirrung ist die Folge. 
 
Nicht für jeden Mann ist Tantramassage das Richtige. So mancher Shiva ist irritiert, wenn er seine erste Tantramassage erlebt, mit merkwürdigen Ritualen konfrontiert wird, das richtige Atmen lernen soll und dann vielleicht noch auf eine Hardcore-Tantrikerin trifft, die Ejakulationen als Abschluss der Massage grundsätzlich ablehnt. Vielleicht sehnt mann sich „nur“ nach zärtlicher Berührung, nach Sinnlichkeit und Nähe - das ist völlig legitim! Dafür braucht es nicht unbedingt eine langjährige Ausbildung, viele Frauen im Gebiet der Erotikmassage bringen eine natürliche Begabung und eine Liebe für ihren Beruf mit. 
 
Es gibt einfach nichts, was es nicht gibt, in diesem weiten Feld: gut ausgebildete Tantramasseurinnen, die den Spirit des Tantra dennoch nicht verinnerlicht haben, nur auf das schnelle Geld aus sind und lieblose Fließbandmassagen anbieten. Liebevolle Erotikmasseurinnen, die nicht einen einzigen Kurs in Massage oder gar Tantra besucht haben und dennoch ihr ganzes Herzblut in ihre Massagen einfließen lassen - und damit viel tantrischer sind, als sie ahnen. 
 
Im Grossen und Ganzen kann man sagen, dass man von einer gut ausgebildeten Tantramasseurin technisches Können, aber eben erst recht die richtige Einstellung erwarten kann - nämlich eine Haltung des gegenseitigen Respekts, der Achtsamkeit und der liebevollen Akzeptanz.

Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de

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Viele Männer, die schon einige Tantramassagen erlebt haben, werden mit der Zeit vielleicht neugierig und möchten etwas Neues ausprobieren. Sie fragen sich, was es mit der Prostatamassage auf sich hatte. Andere kommen das erste Mal zur Tantramassage, weil sie sich eine Prostatamassage wünschen und nicht wissen, an wen sie sich sonst mit ihrem vielleicht schon lange gehegten Wunsch wenden sollten. Manchmal bringen sie eine gewisse Scham mit - warum eigentlich? Ja, ich weiß, dass gewisse Themen in unserm scheinbar so aufgeklärten Zeitalter immer noch wirklich nicht befreit sind. Doch ich als Tantramasseurin habe mich immer gefreut, wenn der Wunsch nach einer Prostatamassage an mich herangetragen wurde, wußte ich doch: hier steht ein abenteuerlustiger Mensch vor mir.

Und auch für mich ist es stets aufs neue ein Abenteuer. Denn die Prostata reagiert ähnlich wie der weibliche G-Punkt: Er lässt sich nicht einfach zu einem Gipfelorgasmus stimulieren. Er schläft vielleicht, möchte vielleicht erweckt werden. Wie er reagiert, ist völlig unhervorsehbar: Neue, unbekannte Empfindungen, vielleicht leichte innerliche Orgasmen, aber auch Gefühle aller Art können auftauchen. Interessant ist die Möglichkeit, die Prostatamassage mit einer Lingammassage zu verbinden - dabei kann immer wieder bis an die Grenze kurz vor der Ejakulation gegangen werden, um die Energie dann wieder durch die Stimulation der Prostata ins Körperinnere zu leiten.

Es gibt viele gute Gründe, warum sich ein Mann für eine Prostatamassage entscheiden kann. Neugier und der Wunsch nach neuen Erfahrungen. Gesundheitliche Überlegungen - einige Urologen empfehlen regelmässige Prostatamassagen vorbeugend gegen Prostatakrebs und andere Erkrankungen der Prostata. Doch auch der (vielleicht unbewusste) Wunsch, die eigene weibliche Seite kennenzulernen, ist ein guter Grund. Für mich als Massierende fühlt sich eine Prostata ganz genauso wie ein G-Punkt an und die beiden reagieren auch ganz ähnlich. Das kommt nicht von ungefähr. Im frühen embryonalen Zustand, wenn sich noch nicht erkennen lässt, ob hier ein weibliches oder ein männliches Wesen entsteht, handelt es sich um präzise dasselbe Gewebe. Erst gegen Ende des dritten Schwangerschaftsmonats kommt es zu einer Differenzierung. Der G-Punkt und die Prostata sind im Grunde genommen dasselbe Organ, nur eben einmal in der Ausführung als Mann und einmal in der Ausführung als Frau. So kommt es, dass die Prostata Orgasmen ermöglicht, die „weiblicher“ sind: sanfter, wellenartiger, innerlicher, aber eben auch multipel erfahrbar.

Das Tantra weiß wie auch die moderne Psychologie, dass jeder Mensch eine weibliche und eine männliche Seite in sich trägt. Dahinter steht ein tantrisches Prinzip: Der Makrokosmos spiegelt sich im Mikrokosmos und umgekehrt. Alle Kräfte des Universums spiegeln sich im kleinen Kosmos Mensch, so auch das göttliche männliche Prinzip (Shiva genannt) und das göttliche weibliche Prinzip, Shakti. Es ist paradox, aber wenn ich als Mann meine weibliche Seite erkunde, dann schwäche ich nicht etwa meine männliche Seite, sondern stärke sie im Gegenteil. Auch werden Männer zu besseren Liebhabern, wenn sie mit ihrer eigenen weiblichen Seite vertraut sind. Es lohnt sich, eine Weile darüber nachzudenken - und dann, wenn die Sehnsucht ruft, ihr auch zu folgen!

Alternativ könnte man zu dem Thema Prostata-Massage eine ganze Reihe schreiben. Starten mit folgendem Teaser und dann zu jedem Grund einen etwas ausführlichen Artikel schreiben.

Fünf gute Gründe, sich einmal auf eine Prostata-Massage einzulassen

  1. Weil es ein Abenteuer ist und viele neue Empfindungen dabei erlebt werden können, bis hin zu innerlichen, wellenartigen Orgasmen.
  2. Weil es ein schöner Weg für Männer ist, ihre weibliche Seite zu erforschen, dabei zu vollständigeren Menschen und nebenbei zu besseren Liebhabern zu werden.
  3. Weil Prostatamassagen gut für die Gesundheit sind - sie helfen, z.B. Prostatavergrößerungen vorzubeugen, anscheinend sogar auch Krebs.
  4. Weil sie tiefe lang anhaltende Entspannungserfahrungen ermöglicht.
  5. Weil im Beckenboden oft traumatische Erlebnisse in Form von Anspannung gespeichert sind - mit der Massage können tiefsitzende Blockaden gelöst werden.

 

Bildquellenangabe: BrandtMarke  / www.pixelio.de

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b2ap3_thumbnail_startseite.jpgWir freuen uns Euch unser neues Design präsentieren zu dürfen! Wir hoffen, wir treffen mit den Änderungen Euren Geschmack!

Mit dem neuen Design möchten wir alle Tantra-Massage-Anbieter/innen noch übersichtlicher darstellen. Uns ist es wichtig, dass wir uns von üblichen Erotik-Seiten abheben. Tantra-Massagen sind die Königsklasse sinnlicher Massagen und können sehr tiefgreifende Erfahrungen bereiten. Hochwertige Massagen sollen daher auch ein hochwertiges Umfeld erhalten.

Auch technisch haben wir die Webseite verbessert. So ist unsere Webseite nun auch responsiv, d.h. die Webseite wird auf allen Endgeräten - wie Desktop, Tablet oder Handy - ideal dargestellt. In den kommenden Wochen werden noch weitere technische Verbesserungen umgesetzt.

Wir wünschen Euch viel Spass bei der Erkundung des neuen Design! 

 

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