tmp-header-1-small

Tantra Massage Portal Blog



Prostata-Massage? Ist das etwas für mich?

Prostata-Massage? Ist das etwas für mich?

Viele Männer, die schon einige Tantramassagen erlebt haben, werden mit der Zeit vielleicht neugierig und möchten etwas Neues ausprobieren. Sie fragen sich, was es mit der Prostatamassage auf sich hatte. Andere kommen das erste Mal zur Tantramassage, weil sie sich eine Prostatamassage wünschen und nicht wissen, an wen sie sich sonst mit ihrem vielleicht schon lange gehegten Wunsch wenden sollten. Manchmal bringen sie eine gewisse Scham mit - warum eigentlich? Ja, ich weiß, dass gewisse Themen in unserm scheinbar so aufgeklärten Zeitalter immer noch wirklich nicht befreit sind. Doch ich als Tantramasseurin habe mich immer gefreut, wenn der Wunsch nach einer Prostatamassage an mich herangetragen wurde, wußte ich doch: hier steht ein abenteuerlustiger Mensch vor mir.

Und auch für mich ist es stets aufs neue ein Abenteuer. Denn die Prostata reagiert ähnlich wie der weibliche G-Punkt: Er lässt sich nicht einfach zu einem Gipfelorgasmus stimulieren. Er schläft vielleicht, möchte vielleicht erweckt werden. Wie er reagiert, ist völlig unhervorsehbar: Neue, unbekannte Empfindungen, vielleicht leichte innerliche Orgasmen, aber auch Gefühle aller Art können auftauchen. Interessant ist die Möglichkeit, die Prostatamassage mit einer Lingammassage zu verbinden - dabei kann immer wieder bis an die Grenze kurz vor der Ejakulation gegangen werden, um die Energie dann wieder durch die Stimulation der Prostata ins Körperinnere zu leiten.

Es gibt viele gute Gründe, warum sich ein Mann für eine Prostatamassage entscheiden kann. Neugier und der Wunsch nach neuen Erfahrungen. Gesundheitliche Überlegungen - einige Urologen empfehlen regelmässige Prostatamassagen vorbeugend gegen Prostatakrebs und andere Erkrankungen der Prostata. Doch auch der (vielleicht unbewusste) Wunsch, die eigene weibliche Seite kennenzulernen, ist ein guter Grund. Für mich als Massierende fühlt sich eine Prostata ganz genauso wie ein G-Punkt an und die beiden reagieren auch ganz ähnlich. Das kommt nicht von ungefähr. Im frühen embryonalen Zustand, wenn sich noch nicht erkennen lässt, ob hier ein weibliches oder ein männliches Wesen entsteht, handelt es sich um präzise dasselbe Gewebe. Erst gegen Ende des dritten Schwangerschaftsmonats kommt es zu einer Differenzierung. Der G-Punkt und die Prostata sind im Grunde genommen dasselbe Organ, nur eben einmal in der Ausführung als Mann und einmal in der Ausführung als Frau. So kommt es, dass die Prostata Orgasmen ermöglicht, die „weiblicher“ sind: sanfter, wellenartiger, innerlicher, aber eben auch multipel erfahrbar.

Das Tantra weiß wie auch die moderne Psychologie, dass jeder Mensch eine weibliche und eine männliche Seite in sich trägt. Dahinter steht ein tantrisches Prinzip: Der Makrokosmos spiegelt sich im Mikrokosmos und umgekehrt. Alle Kräfte des Universums spiegeln sich im kleinen Kosmos Mensch, so auch das göttliche männliche Prinzip (Shiva genannt) und das göttliche weibliche Prinzip, Shakti. Es ist paradox, aber wenn ich als Mann meine weibliche Seite erkunde, dann schwäche ich nicht etwa meine männliche Seite, sondern stärke sie im Gegenteil. Auch werden Männer zu besseren Liebhabern, wenn sie mit ihrer eigenen weiblichen Seite vertraut sind. Es lohnt sich, eine Weile darüber nachzudenken - und dann, wenn die Sehnsucht ruft, ihr auch zu folgen!

Alternativ könnte man zu dem Thema Prostata-Massage eine ganze Reihe schreiben. Starten mit folgendem Teaser und dann zu jedem Grund einen etwas ausführlichen Artikel schreiben.

Fünf gute Gründe, sich einmal auf eine Prostata-Massage einzulassen

  1. Weil es ein Abenteuer ist und viele neue Empfindungen dabei erlebt werden können, bis hin zu innerlichen, wellenartigen Orgasmen.
  2. Weil es ein schöner Weg für Männer ist, ihre weibliche Seite zu erforschen, dabei zu vollständigeren Menschen und nebenbei zu besseren Liebhabern zu werden.
  3. Weil Prostatamassagen gut für die Gesundheit sind - sie helfen, z.B. Prostatavergrößerungen vorzubeugen, anscheinend sogar auch Krebs.
  4. Weil sie tiefe lang anhaltende Entspannungserfahrungen ermöglicht.
  5. Weil im Beckenboden oft traumatische Erlebnisse in Form von Anspannung gespeichert sind - mit der Massage können tiefsitzende Blockaden gelöst werden.

 

Bildquellenangabe: BrandtMarke  / www.pixelio.de

Bewerte diesen Beitrag:
9